Immer wieder berichten die Medien über Gefahren für Zufußgehende und Radfahrende durch abbiegende Fahrzeuge, insbesondere Lkw. Personen im Bereich des sogenanten Toten Winkels werden von den Fahrern nicht erkannt und so kommt es oft zu teils schweren Unfällen.

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Velbert 25.02.2019

Der Anteil der Radfahrenden hat bis heute stark zugenommen. Einen großen Anteil daran haben Fahrer und Fahrerinnen mit E-bikes (Räder mit Unterstützung mittels Elektromotor). Damit verbunden ist aber auch, dass immer mehr Radfahrende in Unfälle verwickelt sind. 

k P1120731Ein Unfallrisiko ist der sogenannte Tote Winkel, insbesondere bei abbiegenden Lkw. Trotz der angebrachten Spiegel kann der Lkw-Fahrer einen bestimmten Bereich neben dem Fahrzeug beim k P1120728Rechtsabbiegen nicht einsehen. Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger in diesem Bereich sind stark gefährdet.

Die Technischen Betriebe Velbert haben sich des Problems angenommen und ihre Großfahrzeuge mit elektronischen Abbiegeassistenzsysteme ausgestattet, um damit einen wersentlichen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten. Eine Kamera erfasst den Bereich des Toten Winkels und der Fahrer kann diesen dann über einen Monitor erkennen.

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Toter Winkel SVG Caspers04 Auch in diesem Jahr wird die Kreisverkehrswacht Mettmann die Aktion "Toter Winkel" fortsetzen, zeigen doch die Berichte in den Medien, dass immer wieder Radfahrende von abbiegenden Lkw angefahren werden. Schwere Verletzungen, zum Teil mit tödlichem Ausgang, sind oft die Folgen.

So hat sich auch der Arbeitskreis VI des Verkehrsgerichtstages in Goslar am 24. und 25. Januar 2019 mit dem Thema "Lkw- und Busunfälle" beschäftigt und in seiner Empfehlung unter Ziffer 2  "...die Bundesregierung aufgefordert, in den internationalen Gremien darauf hinzuwirken, dass alle neuen Lkw und Busse mit einem Assistenten ausgerüstet sein müssen, der Radfahrende im kritischen Abbiegebereich zuverlässig erkennt und den Fahrenden optisch und akustisch warnt. Hersteller sollen die Zuverlässigkeit soweit verbessern, dass in Zukunft auch ein Bremseingriff möglich wird, wenn eine Fahrerreaktion unterbleibt."

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13.11.2018

Durch eine Zusage der Spedition Caspers hat die Kreisverkehrswacht die Möglichkeit, zwei zusätzliche Termine für eine Aktion "Toter Winkel" im Januar 2019 anzubieten.

Schulen aus dem Kreis Mettmann können sich gerne bei der Kreisverkehrswacht unter der

Rufnummer 02104 99 16 52 melden.

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13.11.2018

 

Am Freitag, 16.11.2018, führt die Kreisver-kehrswacht Mettmann mit Unterstützung der Kreispolizeibehörde und der Spedition Caspers aus Wülfrath eine weitere Aktion "Toter Winkel" für Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b der Grundschule Ellenbeek in Wülfrath durch.

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