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Jugendliche sollen sichtbar werden – Kreisverkehrswacht Mettmann verteilt reflektierende Materialien

Sehen und gesehen werden sind im Straßenverkehr das A und O. Das gilt besonders in der dunklen Jahreszeit. Um das Bewusstsein für dieses Thema möglichst breit zu streuen, verteilt die Kreisverkehrswacht Sichtbarkeitsmaterialien.

Heute waren Vertreter der Kreisverkehrswacht Mettmann und der Kreispolizeibehörde Mettmann im Rahmen dieser Aktion zu Besuch an der Realschule Hochdahl. Die Schüler und Schülerinnen hatten im Vorfeld einen Flyer mit Informationen zum Thema Sichtbarkeit erhalten. Wer eine Frage zu dem Inhalt beantworten konnte, durfte am Glücksrad drehen und erhielt etwas aus der Kiste.

„Mit dieser Aktion sollen gezielt ältere Kinder und Jugendlichen für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden“, sagt Herr Uwe Zimmermann, Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht.

Die Zielgruppe ist altersbedingt nur als Fußgänger und Radfahrer unterwegs. „Sie sollten jedoch wissen, dass es für Autofahrer besonders im Winter schwierig ist, andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig zu erkennen“, so Uwe Zimmermann. „Wer komplett in schwarz gekleidet ist, wird erst in einem Abstand von etwa 25 Metern im Scheinwerferlicht gesehen. Reflektierende Kleidung oder Accessoires können jedoch bis zu über 100 Metern sichtbar sein“, sagt Uwe Zimmermann. Genau das soll den Jugendlichen vermittelt werden.

Da Jugendliche sich in den meisten Fällen schwer davon überzeugen lassen, eine gelbe Warnweste zu tragen, sind in den verteilten Kisten Artikel, die unauffälliger sind. „Wir reden hier beispielsweise von komplett schwarzen Sporttaschen, die dennoch reflektieren“, sagt Uwe Zimmermann. Joggingbänder, Schnürsenkel, Bauch- und Armtaschen oder auch ein Regenschirm sind weitere Artikel, die für Jugendliche passend sind. „Also alles Dinge, die neben dem normalen Outfit einfach getragen werden können“, Ein reflektierendes Fahrradschloss und Speichen-Reflektoren runden das Paket ab.

Info:

Die Kisten wurden im Rahmen ihrer Kampagne „NRW leuchtet“ von der Landesverkehrswacht NRW zur Verfügung gestellt. Senioreneinrichtungen und Seniorenvereine sowie Kindertagesstätten wurden bereits Ende des vergangenen Jahres versorgt. Die Kampagne hat das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr finanziert.

Foto von links: Tanja Smigoc, Uwe Zimmermann, Polizistin: Jessica Werner
Foto: Bojan Smigoc
Foto: Bojan Smigoc

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